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Albertina Passage eröffnet



„Albertina Passage Dinner Club“ als neuer Szene-Hotspot in Wien Grothusen AV schuf die Beschallung für dieses verwinkelte Lokal.

 

Nach fast sieben Monaten Bauzeit eröffnete am 13. Dezember 2011 der unterirdische Dinnerclub „Albertina Passage“ in Wien seine Pforten. Das neue Kind von „Sunshine Enterprises“ befindet sich in einer ehemaligen Fußgängerunterführung bei der Staatsoper. Eine Bar, eine Gourmetküche sowie einer Bühne für Live-Konzerte sollen einen gehobeneren Gästekreis anlocken. ... Die Albertina Passage war ursprünglich eine Fußgängerpassage unter der Kreuzung Opernring/ Operngasse in Wien, unmittelbar neben der Staatsoper und wurde am 30. Juli 1964 eröffnet.

 

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Im November 2009 musste die Fußgängerunterführung dann wegen Schäden an der Deckenverkleidung gesperrt werden. ... Vom künftigen Pächter wünschte man sich eine „qualitätvolle, touristisch und ästhetisch attraktive Nutzung“.

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Die aufgelassene Fußgängerunterführung wurde innerhalb weniger Monate in einen edlen Dinnerclub verwandelt. Die Möbel wurden beispielsweise eigens für diesen Klub entworfen. Der Bar- und Bühnenbereich ist in Weiß gehalten. Die Bühne befindet sich in der Raummitte, darum herum gibt es Sitzlogen. Die Wände können mittels moderner Technik in verschiedenen Farben beleuchtet werden. Für Raucher steht ein abgetrennter Raum mit Bar zur Verfügung. Zudem gibt es einen eigenen „Zigarren Club“.

Das ... Lokal bietet Platz für 300 Gäste. ... „Auf der Bühne wird es bis Mitternacht Live-Musik geben, vorwiegend auch Jazz-Konzerte“, beschreibt Kamp das Unterhaltungsprogramm. Anschließend wird ein DJ auflegen. Die Gäste können im neuen Lokal nicht nur der Musik lauschen, sondern vor allem auch essen. Serviert wird internationale Küche mit österreichischem und amerikanischem Einschlag. ...

Für die Live- und DJ-Musik musste natürlich auch die entsprechende Raumakustik und Beschallung geschaffen werden. Die Anforderungen waren groß: Die 1.500 Quadratmeter des Lokals sollte in den verschiedenen Zonen unterschiedlich beschallt werden. Außerdem sollte die gesamte Tonanlage leicht bedienbar sein, damit sie von der hauseigenen Technik problemlos betrieben werden kann....

 

Die Vorgaben:

• Verteilung aller Schallquellen in alle Zonen von einer zentralen Stelle aus

• sehr gute Schallverteilung ohne Bezug auf die Bühne bei reiner Hintergrundbeschallung

• Für die Liveband: hochqualitative Übertragung bei sehr guter Schallverteilung mit Bezug auf die Bühne

• Bei DJ-Musik: hochpegelige Wiedergabe im Bereich vor der Bühne, die restlichen Lautsprecher sollen nur als Stützlautsprecher wirken.

Mit der Realisierung dieser Aufgabenstellung wurde die Firma Grothusen AV beauftragt. Diese konzipierte auch das Beschallungskonzept. Die gesamte Beschallungsanlage wurde mit Lautsprechertechnik von Kling & Freitag realisiert. Die Bühnenbeschallung wurde mit 2 Line 212, 4 GRAVIS 12 und 3 SW 215E für den Bassbereich umgesetzt. Für die Band stehen 4 CA 1001 als Bühnenmonitore zur Verfügung. Um alle Winkel und Räume gezielt und differenziert beschallen zu können, kamen weitere 12 CA 106, 100 SONA 5 und 8 SW 112 zum Einsatz. Das gesamte Lokal wurde zur Beschallung in sieben akustische Zonen unterteilt, die über ein BSS Audio BLU-100 unterschiedlich bespielt werden.

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Die gesamte Installation und Montage der Beschallungsanlage wurde von der Firma Amenti mit Klaus Reim und Markus Stromberger durchgeführt – perfekt und völlig im Zeitplan.“

 

Text: Media Biz Ausgabe: 177, April 2012


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